Interview

mit dem Trainer des SV Wittlich

Thorsten Haubst

 

Thorsten Haubst, hier im SVM-Dress 2003

 

Hallo Thorsten, mit dem SV Wittlich hast Du in deiner ersten Trainerstation gleich einen ambitionierten Verein aus der Region übernommen.

Da liegen die Ansprüche sicher woanders als A-Klassen Mittelmaß?

 

Thorsten: Das ist schon richtig, aber wir haben eine neue junge Mannschaft, die im letzten Spiel gerade mal ein Durchschnittsalter von 21 Jahren hatte. Da fehlt halt noch die Erfahrung um ganz oben mit zuspielen.

 

Die Saison hast Du dir auch sicher anders vorgestellt, anstatt oben mitzumischen läuft ihr Gefahr in den Abstiegssog rein gezogen zu werden.

Haben Deine Spieler, die Klasse total unterschätzt oder wo liegt das Problem?

 

Thorsten: Dass wir oben mitspielen wollten, wurde vom TV geschrieben. Unser Ziel war und ist eine junge Mannschaft aufzubauen.

Unterschätzt hat die Klasse keiner, wie schon zuvor gesagt, ist die Mannschaft noch jung und unerfahren. Es fehlte in manchen Spielen auch mal das Quäntchen Glück oder fehlende Cleverness, um eine oftmalige knappe Pausenführung auch mal hinüber zuretten.

Mit den Neuverpflichtungen wollen wir in den restlichen Spielen noch etwas Boden gut machen.

 

Planst Du und der SV Wittlich schon über den Klassenerhalt hinaus, denn Bezirksliga ist sicher auch für einen Trainer Thorsten Haubst bestimmt das Minimalziel, oder?

 

Thorsten: Für mich persönlich wäre Bezirksligatrainer schon eine Herausforderung. Aber über die Saison hinaus habe ich noch nichts geplant!

 

Thorsten, als langjähriger Spieler und Kapitän beim SVM, bist Du doch sicher immer noch mit Morbach verwachsen und verfolgst das Geschehen.

Die Zwote des SVM steht so gut wie noch nie da und Du hast in dieser Saison schon zweimal gegen die Mannschaft gespielt.

Glaubst Du, das Team ist schon konstant genug ist, um am Ende ganz oben zu stehen?

 

Thorsten: Das ist eine schwierige Frage, aber hier hängt natürlich viel von der Ersten ab. Gibt es eine Reihe Verletzte, wie zurzeit, ist es sicher schwer konstant zu spielen. Was mir aber gegenüber früheren Jahren aufgefallen ist, dass Spieler von der Ersten sich auch voll und ganz in den Dienst der Zweiten stellen. Daher könnte mit etwas Glück, die Zweite des SVM am Ende schon ganz oben stehen!!

 

Vielen Dank für das Interview und eine bessere Zukunft für Deine Mannschaft!

 

Udo Greweling vom HP-Team