Im Gespräch mit
Alexander Kappes am 30.09.09


Die neue Kraft in der Zwoten

Hallo Alex,
nun sind einige Wochen ins Land gegangen und du hattest genügend Gelegenheit dich beim SVM umzuschauen bzw. einzuleben. Schildere mal kurz deine ersten Eindrücke.

Alex:
Hallo Udo,
schon beim ersten Training haben uns alle sehr freundlich empfangen und sich alle darum bemüht uns den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. So konnte ich mich schnell einleben und fühle mich nach wie vor sehr wohl beim SVM.

Du warst kurze Zeit verletzt und keiner hat es so richtig mit bekommen. Die Geschichte hört sich etwas lustig an, was war genau passiert?

Alex:
Am zweiten Spieltag, als wir dabei waren uns für das Spiel gegen Lüxem aufzuwärmen, flog mir ein Ball gegen den Unterkiefer. Aufgrund starker Schmerzen musste ich dieses Spiel als Zuschauer verfolgen. Später stellte sich dann heraus, dass ich mir eine Überdehnung der Halswirbelsäule zugezogen hatte, die zu lang anhaltenden Kopfschmerzen führte. Dazu kam auch noch das ich in der darauf folgenden Woche an einer Grippe erkrankte, sodass ich insgesamt zwei Wochen nicht trainieren und bei den Spielen gegen Leiwen und Tarforst nur zusehen könnte.

Die noch junge Saison mit der Zwoten verläuft etwas im Achterbahn-Kurs, wenn man das Pokalspiel in Piesport mit einbezieht. Aus welchem Blickwinkel siehst du die Situation?

Alex:
Natürlich muss ich dir Recht geben, dass es bis jetzt in dieser Saison viele Höhen und Tiefen gab. Ich erkläre mir das vor allem so, dass wir unsere Aufstellung von Spiel zu Spiel neu gestalten müssen, da wir immer wieder aus verschiedenen Gründen auf Spieler verzichten müssen. Sei es aus beruflichen oder verletzungsbedingten Gründen, oder aber Abstellungen an die erste Mannschaft. So ist es unmöglich eine eingespielte Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Ich blicke allerdings optimistisch in die Zukunft, da die Leute die diese Lücken füllen sich stets bemühen alles für die Mannschaft zu geben.

Mit wechselnden Aufstellungen und Spielerengpässen muss man in einer zweiten Mannschaft immer rechnen.
Hältst du den Gesamtkader des SVM für ausreichend um mit der Zweiten die Bezi-Liga ohne Schaden zu überstehen?


Alex:
Ja, ich bin davon überzeugt dass wir mit unserem Kader die Bezirksliga ohne Schaden überstehen. Natürlich müssen wir immer wieder Spieler „abgeben“, aber ich denke, dass wir in jedem Spiel, egal mit welchen Leuten, in der Lage sind dem Gegner Paroli zu bieten. Vorausgesetzt wir rufen das Potential ab das in der Mannschaft steckt.

Für dich ist die Bezirksliga ja auch Neuland. Welchen Unterschied konntest du bisher zur A-Klasse feststellen?

Alex:
Was ich bisher feststellte ist, dass das Spieltempo um einiges gestiegen ist, als das noch in der A-Klasse der Fall war. Außerdem hat man längst nicht mehr die Freiheiten im Spielaufbau, was natürlich auch mit der Zweikampfintensivität zu tun hat. Die Zweikämpfe werden härter geführt, die Gegenspieler sind enger am Mann und man muss sich vorher meist schon im Klaren darüber sein was man als nächstes mit dem Ball anstellt.

Gegen Ralingen hast du dein erstes Tor geschossen und gegen Föhren mit einem Hammertor nach gelegt. Wird man in Zukunft den Namen Alexander Kappes öfters als Torschützen zu lesen und zu hören bekommen?

Alex:
Ich hätte natürlich nichts dagegen einzuwenden. Grundsätzlich aber ist mir das egal wer die Tore schießt, Hauptsache ist das wir überhaupt Tore schießen. Wenn möglich immer eins mehr als der Gegner. Wenn dabei dann das ein oder andere Mal auch eins für mich herausspringt ist das natürlich umso schöner. Ich versuche jedenfalls immer mein Bestes zu geben, sodass wir in der Zukunft hoffentlich noch viele Tore schießen werden.


Für das Gespräch bedankt sich Udo Greweling


© svmorbach2009

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