Im
Gespräch mit |
Michael
Rauls am 11.11.08 |

Balou der große Rückhalt
Hallo Michael,
der große Sieger vom Wochenende, zwei Siege auf dem Platz und auch noch
den Tagespreis beim Tippen abgeräumt. Wie hast du dich am Sonntag nach
den Spielen gefühlt?
Michael:
Hallo Udo,
nach den beiden Spielen war mein erster Gedanke: „so jetzt endlich unter
die Dusche“. Es war schon sehr anstrengend sich bei Regen und nicht
gerade warmen Temperaturen fast 2 komplette Spiele zu konzentrieren. Im Nachhinein
war ich umso glücklicher über die beiden Siege.
Kevin´s Verletzung hat sich nun als Bruch heraus gestellt, das bedeutet, du wirst wohl den Rest des Jahres bei der Ersten sein. Für dich zwar nicht so neu, aber im Tor der Ersten zu stehen ist immer noch eine andere Sache, als im gewohnten Umfeld der Zweiten. Lampenfieber, oder ist das spätestens beim Anstoß verflogen?
Michael:
Ja Lampenfieber würde ich nicht sagen, aber es ist sicherlich etwas anderes,
ob man in der Verbandsliga spielt, oder ob man nach Thalfang oder Binsfeld
fährt. Aber ich denke, ich hab lange auf eine solche Chance gewartet
und versuche nun das Beste daraus zu machen.
Natürlich wünsche ich Kevin eine baldige Genesung, denn wir brauchen
ihn!
Bleiben wir noch bei der Ersten. Am Sonntag der Sieg gegen Kyllburg, endlich war mal das Quäntchen Glück da, ein Spiel zu gewinnen, das eigentlich schon längst hätte entschieden sein müssen. Zwischendurch musstest du mit einer Klasseparade sogar den Rückstand verhindern. Was denkt man da als Torwart, wenn die da vorne die Tore nicht machen?
Michael: Es ist schon ein schreckliches Gefühl wenn man hinten im Tor steht und sieht wie eine Chance nach der anderen vergeben wird. Aber letztendlich zählt am Ende der Sieg und nicht wie er zustande gekommen ist.
Die Erste hat ihren ersten kleinen Lauf in dieser Saison und muss nun nach Wirges auf den ungeliebten Kunst(beton)rasen. Warst du schon mal dort?
Michael: Ja ich habe schon dreimal in der Jugend mit dem FSV Salmrohr in Wirges auf dem Kunstrasen antreten dürfen. Bisher habe ich nur gute Erinnerungen an diesen „abgelaufenen Wohnzimmerteppich“. In drei Spielen drei Siege. Ich hoffe, dass ich diese Bilanz halten kann.
Im Wirgeser Sturm steht vermutlich der Oberliga erfahrene Topstürmer Stefan Beer, bereitet man sich da anders vor als wenn man zum Beispiel „nur“ auf Thorsten Gorges trifft? (Hallo Thorsten, nicht persönlich gemeint)
Michael: Nein, es ist mir eigentlich egal wer da im Sturm steht oder wer nicht. Ich persönlich bereite mich auf jedes Spiel gleich vor, da ist es gleich, ob da ein Topstürmer Stefan Beer oder jemand anderes auf mich zukommt. Fakt ist: Ich bin dazu da um Tore zu verhindern, egal gegen wen.
Reden wir
mal über die Zweite, es war gegen Platten ein wichtiger Sieg um den Anschluss
an Haag/Dhrontal zu halten.
Ist die 2. Mannschaft konstant genug um bis zum Ende oben mit zu spielen?
Michael: Ja ich denke schon. Wenn jedem einmal im Kopf klar wird worum es eigentlich geht, und was wir dieses Jahr erreichen können, werden wir bis zum Schluss ganz oben mitspielen.
Niemand hatte die SG Haag/Dhrontal vor der Saison auf der Rechnung. Was macht unsere Nachbarn gegenüber dem Vorjahr so stark, Dawi allein kann es doch nicht sein, oder?
Michael: Man muss ganz klar sagen, dass die Haager im Moment einen richtig guten Lauf haben. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst von Dawi, aber nicht nur. Sie sind halt eine Mannschaft in der jeder für jeden rennt und kämpft. Ich denke das macht sie in diesem Jahr so stark.
Am Sonntag steht das große Derby in Gonzerath an, mal ehrlich, würdest du nicht lieber dort vor vielleicht 500 anstatt in Wirges vor wahrscheinlich nur 50 Zuschauer spielen?
Michael:
Natürlich wäre ich gerne in Gonzerath aufgelaufen. Das
ist eins von zwei Spielen in der Saison auf die ich mich sehr gefreut habe.
Das zweite Spiel ist dass gegen den FSV Salmrohr II, in Salmrohr. Es ist natürlich
jetzt schade, dass ich nun in Gonzerath nicht dabei sein kann. Aber ich bin
davon überzeugt, dass die Jungs auch ohne mich gewinnen werden. Und Jörg
wird natürlich brennen gegen seinen Heimatverein im Tor zu stehen.
Für das Gespräch bedankt sich Udo Greweling und ich wünsche dir alles Gute in Wirges
© svmorbach2008