| Biographie
von Meistertrainer Roland Fuhr |
| 3.Teil:
Der Schock im Winter, das Happy-End im Sommer
|
Schock
in der Winterpause im Hause Fuhr:
Die plötzliche
und schwere Erkrankung von Roland stellte den Fußball
beim SVM ins Abseits und es wurde wochenlang um Roland gebangt.
„In der Winterpause ein kleiner Schicksalsschlag für
mich und meine Familie“, so sieht es heute ein Roland
Fuhr, „ich musste krankheitsbedingt 6 Wochen in der Uni-Klinik
von Homburg verbringen und nach diesem Vorfall habe ich zum
ersten Mal gemerkt, dass es wichtigere Dinge
gibt als Fußball.“
|
|
|
| |
| |
In
der Abwesenheit vom Roland übernahmen Cheftrainer
Arno Michels und sein Co. Thorsten Haubst kommissarisch das Training
der zweiten Mannschaft und bereiteten sie auf die Rückrunde
vor.
Doch bereits beim ersten Spiel im neuen Jahr, war der Roland aber
schon wieder da um seinen Jungs die Daumen zu drücken. |
|
| |
| Da
Roland noch nicht 100% auf dem Damm war, betreute Thorsten Haubst
auch vorübergehend die Mannschaft am Spielfeldrand.
Aber lange schaute sich Roland das Geschehen nicht tatenlos an.
„Nach Ostern fühlte ich mich soweit in der Lage die Mannschaft
wieder alleine zu übernehmen“.
|
In Haag hatte
Thorsten noch das Kommando, aber Roland stand schon bereit
|
|
| |
| Und
da war Roland auch schon wieder ordentlich gefordert,
die Mannschaft war inzwischen auf Platz 1 zurück gekehrt
und wollte dieses natürlich jetzt nach Hause schaukeln.
|
|
|
„Hier muss ich sagen, dass in meiner Abwesenheit und danach,
Arno und Thorsten eine super Arbeit gemacht haben.“
|
|
| Aber am
Ostersamstag ging die Partie in Binsfeld verloren, was vielleicht das entscheidende
Spiel der ganzen Saison war, denn mit einem Sieg wäre Binsfeld abgeschlagen
gewesen und die ganze Aufregung die danach noch entstand wäre allen
erspart geblieben. |

Roland zeigt klar die Richtung an |
Die
letzten 5 Spiele
unter der Regie von
Trainer Roland Fuhr
konnten dann mit 5 Siegen abgeschlossen werden
und die alleinige Tabellenführung behauptet werden. |
|
Doch da war noch der
Protest mit dem Punktabzug gegen Wittlich. Roland hatte da schon
eine Vorahnung:
„Ich wusste von der Sache schon länger, ich habe aber
versucht es so lange wie möglich von der Mannschaft fern
zu halten“.
|

Ratlosigkeit
bei Roland und Schlacks, aus dem 5:0 gegen Wittlich wurde ein
0:2
|
|
| |
| Die
3 Punkte waren weg
und so kam es
zum Entscheidungsspiel
gegen Binsfeld in Wittlich
vor fast 1000 Zuschauern |
|
|
| |

Auf seinen Torjäger Stein konnte sich Roland auch im Finale
verlassen |
„Im
Finale muss ich sagen, war ich während des gesamten Spiels nie
nervös, weil ich wusste das die Mannschaft dieses Spiel nach
Hause fahren würde“,
so der Trainer Fuhr. „Außerdem habe ich bis heute noch
kein Endspiel verloren.
Leichte Zweifel kamen auf, als Jörg den ersten Elfmeter verschoss.
Aber dann haben wir zurückgeschlagen.“ |
|
| |
| |
| Nach
diesem Sieg brachen alle Dämme, bei Mannschaft und Zuschauern |
| |
|
| Und
auch ein Roland Fuhr
hatte je zuvor so was noch nicht erlebt
und war sichtlich sprachlos!
|
 |
|
| |
| |
Beim
Siegesgesang mit Gaga meinte Roland:
„Zur Feier brauche ich eigentlich gar nichts mehr zu sagen,
schaut euch die Videos und Bilder an und Ihr wisst:
ES WAR EINFACH NUR GEIL.“
|
|
| |
| Roland
glücklich und zufrieden
mit seiner Gerlinde:
"Danken möchte ich vor allem
Ludwig Schuh der mich mit zum
SV Morbach gebracht hat und mir
immer die Treue gehalten hat.
Ihm widme ich ganz besonders den Meistertitel."
|
 |
|
Zusammenstellung:
Udo Greweling
Fotos: Jürgen Erz |