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Im
Gespräch mit Jörg Jenke (08.06.11) |
Hallo
Jörg,
ein Jahr geht schnell vorbei und nun ist deine Zeit beim SVM schon beendet.
Lassen wir das Sportliche erst mal außen vor. Wie hat es dir denn bei
uns gefallen?
Jörg:
Es hat mir bei Euch sehr gut gefallen. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen.
Ganz aus den Augen wird man sich ja nicht verlieren,
denn mit deiner Rückkehr nach Burgbrohl wird
man sich ja mindestens zweimal in der nächsten Saison wiedersehen. Was
wirst du am meisten vermissen?
Jörg:
Am meisten werde ich die Mannschaft und das Umfeld in Morbach vermissen. Das
Stadiongelände, was in der Rheinlandliga einzigartig ist.
Da wir ja auch des Öfteren gemeinsam von Trier
nach Morbach gefahren sind, haben wir uns natürlich auch persönlich
etwas näher kennen gelernt. Jetzt war kurzem doch auf unserer Homepage
das Bild der 76er Mannschaft eingestellt.
Wenn ich mich an diese Zeit zurück erinnere, könnte ich mir dich
gut in dieser Zeit vorstellen.
Denn mit Mike Knepper und Manni Künster hatten wir zwei Spieler, die
zur sogenannten Flower-Power Zeit gehörten.
Ich denke du bist ähnlich gelagert, etwas ausgeflippt und Lust darauf
verrückte Sache zu machen.
Eins meiner Lieblingslieder war seinerzeit: „Am Tag als Conny Kramer starb“.
Hättest du diese Zeit auch gerne miterlebt?
Jörg:
Natürlich hätte ich gerne die Flower-Power Zeit persönlich
miterlebt. Ich konnte ja des Öfteren meine Outfits während des Tranings
präsentieren.
Kommen wir zum sportlichen Teil. Die Saison hattest du dir sicher auch etwas
anders vorgestellt.
In der Hinrunde ständig mit Verletzungen rumgeplagt, was dazu führte,
dass du dir keinen Stammplatz erarbeiten
konntest. Das sah dann in der Rückrunde etwas anders aus, indem du dann
endlich zeigen konntest was du kannst.
Aus welcher Sichtweise siehst du denn dein sportliches Jahr beim SVM?
Jörg:
Du hast schon recht, dieses Jahr hatte Höhen und Tiefen. In der Vorbereitung
war ich 2 Wochen nicht anwesend, somit war es für mich schwer in den
Rhythmus zu kommen.
Die Verletzung hat dann sein Teil dazu beigetragen, dass ich nicht so befreit
aufspielen konnte, wie ich es gewohnt bin.
Vor der Winterpause kam ich dann immer besser ins Spiel und konnte ab dann
zeigen wo meine Qualitäten sind.
Die Spvgg Burgbrohl hat mit dem Bad Breisiger Klaus
Adams einen neuen Trainer. Hast du mit ihm schon gesprochen?
Jörg:
Ja, schön öfters. Was man halt so miteinander spricht, welche Position
ich nächste Saison spielen soll...
Ich
hatte mich mit Klaus nach dem Rheinlandpokalspiel in Morbach unterhalten und
da schien noch nichts auf einen Wechsel nach Burgbrohl hinzudeuten.
Aber das erneute Ungewisse in Bad Breisig hat ihm wohl den Abschied nach 14
Jahren erleichtert.
Jetzt ist man sich in den letzten Jahren des Öfteren begegnet und Klaus
Adams scheint ein Trainer zu sein, der auch den Erfolg sucht.
Ist die Spvgg Burgbrohl in der nächsten Saison ein Titelkandidat?
Jörg:
Soweit möchte ich mich nicht aus dem Fenster legen.
Ich denke, wir haben eine schlagkräftige Truppe zusammen, mit denen man
oben mitspielen kann.
Ich suche ja genauso wie Klaus den Erfolg und in meiner Sammlung fehlt mir
noch ein Aufstieg in die Oberliga. Wer weiß;-)
Ist der SVM in der nächsten Saison auch ein
Mitfavorit für dich?
Jörg:
Warum nicht!? Wir hatten ja schon dieses Jahr eine super Mannschaft zusammen.
Leider fehlte uns die Konstanz.
Ihr werdet eine große Rolle spielen.
Ok Jogi, ich wünsche dir alles Gute und es
hat mich gefreut die Person Jörg Jenke kennen gelernt zu haben.
Wird man sich auf der Morbacher Kirmes sehen?
Jörg:
Wann findet die nochmal genau statt?! Wenn ich noch erwünscht, dann gerne.
Am letzten Juli-Wochenende, und erwünscht bist
du auf jeden Fall. Übrigens der Mike Knepper (wohnhaft in Hamburg) lässt
sich alle zwei Jahre dort blicken.
Ich glaube das müsste dann dieses Jahr wieder der Fall sein.
Jörg:
Ich danke dem SV Morbach für das schöne Jahr und wünsche euch
alles Gute für die nächste Saison.
Euer Jogi "Air"
Jenke
Für das Gespräch bedankt sich Udo Greweling
© svmorbach2011