Im Gespräch mit
Artem Sagel
(27.06.10)


Artem, der Senkrechtstarter der letzten Saison

Hallo Artem,
jetzt spielst du ein Jahr in Morbach und bist direkt Stammspieler geworden, hattest du damit gerechnet?


Artem:
Also wenn ich ehrlich bin, hab ich nicht sofort damit gerechnet. Dann kamen auch die ersten zwei Spiele auf der Bank, die meine Vermutung bestätigten. Doch dann lief es anders und darüber bin ich natürlich sehr froh!

Die Rolle als linker Flügelspieler scheint dir richtig gut zu liegen.
Würdest du lieber was anderes spielen?

Artem:
Also zunächst war vor allem die Außenverteidigerposition etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit hab ich mich da immer wohler gefühlt. Auf der Außenbahn im Mittelfeld hab ich auch vorher öfter gespielt, wobei ich in meiner Zeit bei Sohren eigentlich immer Zentral gespielt habe.

Am Donnerstag beginnt ja wieder das Training, freust du dich darauf oder sind die ersten Trainingseinheiten eher eine Qual für dich?

Artem:
Eine Qual sind sie sicherlich nicht. Ausdauertraining gehört zum Fußball und zur Vorbereitung dazu.
Natürlich freu ich mich auch, dass es wieder losgeht. Viele neue Gesichter, also auch viele neue Leute die man kennen lernt und von denen man dazulernen kann.
Ich freu mich auch die Leute aus der letzten Saison wieder zusehen, die ich jetzt in der Sommerpause kaum zu Gesicht bekam.

Im Kader des SVM hat sich enorm was getan, wen kennst du außer Robert denn noch?

Artem:
Also Daniel Willems und Sascha Fuhr kenn ich von zahlreichen SVM Heimspielen, die die beiden verfolgt haben. Roman Theise kenn ich auch, da er aus meiner Gegend kommt.
Christopher Wild, Jörg Jenke und Christian Nonn hab ich auch schon durch etliche Trainingseinheiten kennen gelernt, bei denen die beiden mittrainiert haben.
Vor kurzem hab ich auch Johannes Krebs ein wenig kennen lernen dürfen, der auf dem Heimweg aus Düsseldorf bei uns im Zug mitgefahren ist.
Den Rest lernt man aber auch schnell kennen.

Robert scheint ja ein guter Freund von dir zu sein, hat er dich auf den SVM angesprochen oder hast du ihm den SV Morbach schmackhaft gemacht?

Artem:
Da ich mit Robert seit der Kindheit gut befreundet bin, haben wir eigentlich immer Kontakt. Das heißt er hat die ganze Saison vom SV Morbach mehr oder weniger durch mich mitverfolgt. Da er schon länger mit dem Gedanken gespielt hat etwas höher zu spielen, war für ihn der SVM die beste Lösung.

Er spielt ja auch die Position des Außenverteidigers!
Ist deine Vorstellung gemeinsam mit ihm auf einer Seite zuspielen?


Artem:
Darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Thorsten wird da schon die richtige Lösung finden.

Wegen deines Studiums, warst du dir ja nicht sicher, dass du überhaupt weiter in Morbach spielen würdest. Was hat sich denn getan, dass die Entscheidung pro Morbach gefallen ist?

Artem:
Ich war mir in der Zeit nicht sicher, in der ich noch keine festen Zusagen der Unis hatte. Aber als dann feststand, dass ich in Koblenz studieren werde, war ich schon zuversichtlich, dass ich bleibe. Als dann die letzten Einzelheiten mit Morbach geklärt waren, war für mich alles klar. Der SVM war für mich immer noch die erste Wahl, da ich mich durch das Umfeld, die Anlage und vor allem die vielen neuen Leute, die ich im Laufe der Saison kennen gelernt habe, hier sehr wohl fühle


Für das Gespräch bedankt sich Udo Greweling

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