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Im
Gespräch mit Oleg Tintor (02.09.10) |
Ein Mann für alle Fälle
Hallo
Oleg,
letzten Samstag beim Spiel der Zwoten gegen Stadtkyll Dienst nach Vorschrift,
wie hat dir denn der Wurstdienst geschmeckt?
Oleg: Hallo
Udo, als Vegetarier hat mir der Wurstdienst natürlich nicht geschmeckt.
Musste die
Aufgabe direkt mal an Dave weiterleiten, der Grillmeister hat seine Sache richtig
gut gemacht hat.
Der anschließende Einstand der neuen Spieler dürfte dann aber umso besser gewesen sein?
Oleg: Ich denke, dass der Einstand eine gelungene Veranstaltung war. Es hat richtig Spaß gemacht und bei manchen ging es ja auch noch ziemlich lang.
Wie findest du denn den neuen Kader, schließlich bist du der Kapitän und somit der erste Ansprechpartner?
Oleg: Meiner
Meinung nach, ist der Kader diese Saison richtig gut. Die Neuzugänge sind
schon
super integriert und wir sind auf einem guten Weg ein richtiger „Haufen“ zu
werden. Was in der letzten Saison nicht immer so war.
Als
Kapitän der ersten Mannschaft bist du dir nicht nur zu schade Dienste zu
schieben, sondern hilfst auch am Mittwochabend bei der zweiten Mannschaft aus.
Ist so eine Einstellung für dich normal?
Oleg: Ich
denke schon, dass das normal ist. Hennes sollte eigentlich spielen, musste aber
leider krankheitsbedingt absagen ( gute Besserung an dieser Stelle ).
Torre hat mich dann am Dienstag angerufen, ob ich nicht einspringen könnte,
hab da natürlich direkt zugesagt. Ich sehe da kein Problem drin, bei der
2. Mannschaft auszuhelfen.
Mach das sogar sehr gerne. Ist in Baustert nur leider nicht so geglückt.
Dabei hatte die Zwote mehr als genügend Erfahrung
auf dem Feld, also daran kann es diesmal nicht gelegen haben. Wäre auf
einem “normalen“ Spielfeld mehr drin gewesen?
Oleg: An
Erfahrung hat es mit Sicherheit nicht gelegen. Mit Pold, Otze, Sascha, Timo
und mir hatten wir eigentlich eine erfahrene Truppe zusammen. Aber der Gegner
hatte Gras gefressen und wir kamen nicht wirklich gut ins Spiel.
Auf einem „normalen“ Platz, wäre definitiv mehr drin gewesen. Der Platz
war für den Gegner natürlich ein Vorteil, da schön klein und
holprig und Baustert auch eher auf Zerstören aus war. Das soll aber keine
Entschuldigung für unser schlechtes Spiel sein. Wir haben einfach nicht
ins Spiel gefunden. Deswegen müssen wir im Endeffekt mit dem Punkt zufrieden
sein.
Reden
wir aber mal von der Ersten, nachdem überzeugenden Sieg gegen Mülheim,
redete David von einem “dreckigen Sieg“ in Linz. Wie würdest du das letzte
Spiel einordnen?
Oleg: Ich
seh das Spiel definitiv so wie David. An dem Abend hat einfach nur das Ergebnis
gezählt.
Es war absolut nicht unser Tag, aber so Spiele muss man einfach mal gewinnen.
In der letzten Saison
hätten wir dieses Spiel mit Sicherheit nicht gewonnen. Das ist vielleicht
der Unterschied diese Saison.
Ich hab nach dem Spiel gesagt, Mund abputzen und Heim fahren. Mehr gibt es da
eigentlich nicht zu sagen.
Oleg, dein viertes Jahr
beim SVM hat gerade begonnen wie dein erstes, nach einer Startniederlage folgten
drei Siege.
Wie wichtig kann ein guter Start für einen ganzen Saisonverlauf sein?
Oleg: Ein guter Start ist die Basis für eine gute Saison. Mit einem Sieg gegen Tarforst könnten wir dann auch in der Spitzengruppe bleiben, was unser Ziel ist.
Ende der letzten Saison
hattest du mir erzählt wie leicht es gewesen wäre ganz oben mitzuspielen,
jedoch die an den Tag gelegte Konstanz des SVM hatte dieses verhindert.
Siehst du in der diesjährigen Mannschaft eine bessere Konstanz?
Oleg: Wie
oben schon gesagt, letzte Saison hätten wir das Spiel in Linz nicht gewonnen.
Ich denke, dass wir als Mannschaft besser funktionieren als letzte Saison.
Wir helfen uns gegenseitig auf dem Platz und kämpfen für den Anderen.
Wie würden die Bayern sagen, dass Wir-Gefühl ist da, auch beim SVM
!!
Stefan Fleck nach Tarforst, was war dein erster Gedanke dazu?
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Oleg: Mein
erster Gedanke war: „Ich wusste doch, dass der Steff nicht aufhören bzw.
eine Pause machen kann!“ ?
Freu mich, dass mein Freund Steff wieder angreift. Und mit ihm gewinnen die
Tarforster auch noch mal an Qualität. Schade, dass Steff am Sonntag nicht
schon dabei ist, aber dann im Rückspiel.
Auch ohne Stefan hat Tarforst die gleiche Bilanz wie unser SVM. Die Konstellation beschert uns also ein echtes Spitzenspiel. Ist Tarforst eine Überraschung für dich?
Oleg: Nein,
Tarforst ist für mich keine Überraschung. Da ist was richtig Gutes
entstanden und sie haben nicht umsonst 2 x den Durchmarsch gemacht und Tarforst
schwebt im Moment auch auf einer Euphoriewelle und hat eine eingespielte und
gute Truppe zusammen die auch richtig guten Fussball spielen kann.
Das wird ein ganz schweres Spiel für uns, aber in unserem „Wohnzimmer“
zählt nur ein Sieg um oben dranzubleiben.
Und wenn wir Normalform haben, dann kann es eigentlich nur einen Sieger geben,
nämlich der SVM.
Dann können sich die Zuschauer bei bestens gemeldetem Fußballwetter sicher auf ein richtig gutes Rheinlandligaspiel freuen.
Oleg: Über
zahlreiche Zuschauer würde ich mich bzw. die Mannschaft natürlich
freuen. Und bei der Tabellenkonstellation denk ich auch, dass uns viele Zuschauer
unterstützen werden.
Ich freu mich jedenfalls schon auf das Spiel.
Für das Gespräch bedankt sich Udo Greweling
© svmorbach2010